Beidha-Mahlstein

Dreschschlitten

Feldarchäologie

Die praktischen Seiten der Archäologie machen Freude: komplexe Grabungen verstehen und deuten, mit Funden arbeiten, durch Prospektion und Ausgrabung neue Quellen erschließen, wissenschaftliche Erkenntnisse aufbereiten und in Ausstellungen an ein breiteres Publikum vermitteln. Viele Studierende der Archäologie werden später in der Bodendenkmalpflege oder im Museum Arbeit finden. Vorbereitend sollte ein Studium auch praktische Elemente einschließen. Daraus resultiert die Haltung von Frank Siegmund: als akademischer Lehrer auch selbst praktisch tätig sein und bleiben, um Erfahrungen frisch zu halten und Praxis auch persönlich angemessen vermitteln zu können.

 

Tulul adh-Dhahab West am Nahr ez-Zarqa (Jordanien)

Hier beteiligt sich Frank Siegmund an einem Projekt von Prof. Dr. Thomas Pola (TU Dortmund) zu einer befestigten Höhensiedlung, die von der Bronzezeit bis zur Antike besiedelt war und die als zentraler Ort im Alten Testament (Pnuël / Penuel) und beim antiken Historiker Flavius Josephus (Amathous) erwähnt wird. Nach einer geomagnetische Prospektion im Jahr 2006 erarbeitet Frank Siegmund nun gemeinsam mit Sandra Viehmeier per Tachymetrie den Plan aller obertägig sichtbaren antiken Relikte.

Eine Liste der Prospektionen und Ausgrabungen finden Sie hier.

T-adh-Dhahab klein

Tulul adh-Dhahab West (Jordanien)

Geomagnetik T-adh-Dhahab

Magnetogramm Tulul adh-Dhahab West, Terrasse 1. Linienabstand 10 m